Neu bei Honigglock

Ihr habt uns oft gefragt, ob wir auch Bienenbrot haben. Bisher mussten wir Nein sagen: dafür hatten wir schlicht keine Zeit. Jetzt haben wir sie uns genommen, mit einer eigenen Erntemaschine und den ersten Kilos aus unseren eigenen Waben.

★★★★★ 5,0 bei 40 Google-Bewertungen Eigene Ernte, keine Importware Familienimkerei seit 1919
Foto folgt: Bienenbrot-Granulat in Nahaufnahme oder ein Glas in der Hand. Tim ist bis 11.09. im Urlaub, Platzhalter bis dahin bewusst stehen lassen.

Bienenbrot: Blütenpollen, von den Bienen im Bienenstock milchsauer vergoren und haltbar gemacht.

Die erste Ernte ist da. Bevor wir sie verkaufen, lassen wir sie in einem unabhängigen Labor auf Rückstände prüfen. Unseren Honig lassen wir seit Jahren jedes Jahr an der Universität Hohenheim untersuchen. Beim Bienenbrot halten wir es genauso: lieber kurz warten als etwas verkaufen, das wir nicht voll verantworten können.

Was ist das eigentlich?

Bienenbrot, auch Perga genannt

Bienen sammeln Blütenpollen und lagern ihn in den Waben ein. Dort vergären ihn Milchsäurebakterien mit etwas Honig und Bienenspeichel zu einer festen, haltbaren Masse: dem Bienenbrot. Für die Bienen ist es ihr Wintervorrat an Eiweiß. Für uns Menschen ist es ein wenig bekanntes, aber traditionsreiches Bienenprodukt.

Geschmack

Säuerlich-fermentiert, ganz anders als Honig. Erinnert entfernt an milden Essig oder fermentiertes Gemüse, mit einer leicht blumigen Note.

Verwendung

Meist als kleine tägliche Menge, zum Beispiel ein halber Teelöffel über Joghurt oder Müsli gestreut, pur gegessen oder im Smoothie.

Herkunft

Nur aus Waben, die ohnehin im Rahmen des normalen Wabenaustauschs aus unseren Völkern gehen. Es wird kein Volk seines Wintervorrats beraubt.

Seltenheit

Die Ernte ist aufwändig, deshalb stammt fast alles Bienenbrot im deutschen Handel aus dem Ausland. Aus eigener Ernte findet man es kaum.

Wichtig: Wir beschreiben hier Herkunft, Herstellung, Geschmack und Verwendung, nicht die Wirkung. Für Bienenbrot gibt es keine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage, deshalb machen wir auch keine.

Wie es entsteht

Von der Wabe ins Glas

Die Ernte ist deutlich aufwändiger als beim Honig, das ist der eigentliche Grund, warum es so wenig deutsches Bienenbrot gibt.

1. Waben auswählen

Nur Waben mit gut gefüllten Pollenkränzen aus dem Brutraum, aus dem normalen jährlichen Wabenaustausch.

2. Einfrieren

Die Waben werden eingefroren, damit sich das Bienenbrot später sauber aus den Zellen löst.

3. Extrahieren

Mit unserer eigenen Erntemaschine lösen wir das Bienenbrot aus der gefrorenen Wabe, das Wachs geht zurück in unseren Wachskreislauf.

4. Abfüllen

Abgefüllt wird portionsweise und erst bei Bedarf, es steht also kein Berg fertiger Gläser auf Vorrat.

Foto/Video folgt: eigene Erntemaschine in Aktion. Rohmaterial existiert bereits (Auspacken/Aufbau/Extrahieren), sobald ein Clip geschnitten ist hier als self-hosted <video muted loop autoplay playsinline> einsetzen (max. 1 Video pro Seite).
Foto folgt: Wabe mit sichtbaren Pollenkränzen vor der Ernte.

Die Erntemaschine bei der Arbeit und eine Wabe mit Bienenbrot, wie es aus dem Stock kommt.

Gebinde & Preise

Diese Größen wird es geben

Die Preise stehen schon fest, verkaufsfertig ist die erste Charge aber erst, sobald das Laborergebnis vorliegt (siehe oben).

50 g 8,90 € 172,00 €/kg · Einstiegsgröße
100 g 15,90 € 156,00 €/kg · unsere Standardgröße
250 g 34,90 € 138,40 €/kg · für Vielnutzer

Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Versand.

Lieber vorher probieren? Bei unseren „Honig erleben“-Abenden bei uns zu Hause bekommst du eine Kostprobe, zusammen mit acht Honigsorten aus eigener Imkerei.

Warteliste

Sag uns Bescheid, wenn du dabei sein willst

Wir melden uns, sobald der Verkauf startet. Unverbindlich.

Warteliste Honigbrot
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Auskunft oder Löschung: kontakt@honigglock.de

Häufige Fragen

Fragen und Antworten zu Bienenbrot

Was ist Bienenbrot genau?

Bienenbrot, auch Perga genannt, ist Blütenpollen, den die Bienen in der Wabe einlagern und dort milchsauer vergären. Es ist der Wintervorrat der Bienen an Eiweiß.

Warum kann ich es bei euch noch nicht kaufen?

Wir lassen die erste Ernte gerade in einem unabhängigen Labor auf Rückstände prüfen, bevor wir verkaufen. Trag dich in die Warteliste ein, dann bekommst du als Erstes Bescheid.

Wie schmeckt Bienenbrot und wie verwende ich es?

Der Geschmack ist säuerlich-fermentiert, ganz anders als Honig. Üblich ist eine kleine tägliche Menge, zum Beispiel ein halber Teelöffel über Joghurt oder Müsli, pur oder im Smoothie.

Woher stammt euer Bienenbrot?

Ausschließlich aus Waben unserer eigenen Völker in Stuttgart-Rohracker, die im Rahmen des normalen jährlichen Wabenaustauschs ohnehin ersetzt werden. Kein Volk wird seines Wintervorrats beraubt.

Ist Bienenbrot dasselbe wie Blütenpollen?

Nein. Blütenpollen wird direkt am Flugloch abgesammelt und getrocknet. Bienenbrot ist Pollen, den die Bienen schon in die Wabe eingelagert und dort vergoren haben. Dadurch schmeckt es deutlich säuerlicher und ist von der Struktur her fester.

Gibt es Hinweise, für wen Bienenbrot nicht geeignet ist?

Wie bei anderen Bienenprodukten kann es bei einer bestehenden Pollenallergie zu Reaktionen kommen. Für Säuglinge unter zwölf Monaten wird es, wie auch Honig, nicht empfohlen. Im Zweifel vorab ärztlich abklären.

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